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Die Algen von Orkos
Unsere Algen wachsen vor der bretonischen Küste in einer besonders sauberen Region mit starker Meeresströmung und daher einem hohen Grad von Wassererneuerung. Die Hauptsaison der Algen ist von April bis Juni. Außerhalb dieser Zeit wachsen nur wenige Sorten (vor allem die Spaghetti und die Dulce, letztere ist jedoch seltener). Im Frühling sind die Algen am zartesten; zum Winter hin werden sie zäher. Die Ernte der Algen ist gezeitenabhängig: Das Wasser muss sich soweit zurückgezogen haben, dass die algenbewachsenen Flächen zugänglich werden, was etwa zweimal im Monat der Fall ist.
Gesundheits-frucht
• Hervorragende Quelle an verschiedenen Mineralstoffen, vor allem an Jod (50 μg/100 g), einem essentiellen Bestandteil der Schilddrüsenhormone, die für ein korrektes Funktionieren des Gehirns, das Wachstum des Fötus und für die Regulierung der Fettreserven unerlässlich sind.
• Enthalten ähnliche Mengen Calcium (119 mg/100 g) wie Kuhmilch und auch nicht unerhebliche Mengen Phosphor (42 mg/100 g), Bestandteil der DNS, Eisen (2,3 mg/100 g), das wichtig für die Blutbildung ist und Zink (1,1 mg/100 g), ein essentieller Komponent zahlreicher Enzyme.
• Reich an Vitaminen, vor allem Vitamine des B-Komplexes (B1: 75 μg/100 g, B2: 300 μg/100 g, B3: 970 μg/100 g, B5: 240 μg/100 g), die für den Stoffwechsel wichtig sind und Provitamin A (560 μg/100 g), ein Antioxidans, welches das Immunsystem stärkt.
• Braunalgen wie z.B. die Wakame verdanken ihre Farbe unter anderem dem Pigment Fucoxanthin. Neueren Studien zufolge reduziert diese Substanz die Ablagerung von Fetten im Organismus.
Alge, Göttinen der Meere ...
Meeresalgen gehören zu den frühesten bekannten Lebensformen der Erde. Sie ermöglichten die Bildung der Atmosphäre und produzieren heute zwischen 50 und 70 % des Sauerstoffs unseres Planeten. Seit Jahrtausenden sind sie im asiatischen Raum ein Grundnahrungsmittel (jeder Japaner verzehrt etwa 4 kg pro Jahr!) und der weltweite Verzehr nimmt deutlich zu. Tatsächlich sind sie eine der interessantesten Quellen für zahlreiche Mineralien, Proteine (vor allem sogenannte Rotalgen wie die Nori) und verschiedene Vitamine, und das alles bei sehr geringem Kaloriengehalt.
Von den etwa zehn Millionen Tonnen Algen, die jedes Jahr geerntet werden, werden neun Zehntel von Menschen produziert. Die unseren gehören zu dem verbleibenden Zehntel, da sie spontan wild wachsen. Sie werden nicht mit Süßwasser abgespült und unter 40 °C getrocknet, damit ihr Geschmack und ihr Nährwert optimal erhalten bleiben. getrocknet und aufbewahrt vor Staub, Feuchtigkeit und Licht geschützt, halten sich Algen sehr lange.


