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Die Nyons-Olive von Orkos
Die rohe Nyons-Olive von Orkos wird im Januar/Februar geerntet und umgehend in Gläser gefüllt, ohne jegliche Zusätze. Sie reift langsam im Glas und erreicht ihre Vollreife im April. Die Olive nutzt den im Glas enthaltenen Sauerstoff für ihren Reifeprozess; sobald aller Sauerstoff verbraucht ist, wird dieser Prozess unterbrochen und die Olive hält sich mehrere Monate lang. Beim Öffnen des Glases bekommen die Früchte wieder neuen Sauerstoff und können ihren Reifungsprozess abschließen. Die sogenannte „reife“ Nyons-Olive zeichnet sich durch besonders hochwertige Qualität aus: Da sie an der frischen Luft vor dem Abfüllen in Gläser gereift ist, ist ihr Fleisch besonders mild und süß. Wussten Sie, dass Oliven beim Reifen natürlicherweise Kohlenstoffdioxid abgeben? Dadurch entsteht im Glas ein Unterdruck (daher das zischende Geräusch beim Öffnen des Deckels).
Schwarze oder grüne Oliven?
Sie haben sich sicher schon gefragt, warum Orkos nur schwarze Oliven anbietet. Die Antwort ist einfach: Mit Ausnahme einiger seltener Sorten sind grüne Oliven unreif und schmecken bitter. Oliven von Orkos werden jedoch weder gewürzt noch eingelegt und würden daher im grünen Zustand keinerlei Interessenten finden. Um das fruchtige, milde Aroma unserer Oliven zu garantieren, werden sie immer erst geerntet, wenn ihre physiologische Reife erreicht ist.
Zur Aufbewahrung von Oliven
Die Oliven von Orkos werden ohne jegliche Konservierungsbehandlung auf Gläser gefüllt, einige leicht zu beachtende Vorkehrungen sind daher zu treffen.
1) Die Oliven immer im Kühlschrank aufbewahren.
2) Das Glas erst öffnen, wenn die Oliven verzehrt werden sollen, da der Reifungsprozess der Oliven nach dem ersten Öffnen wieder einsetzt.
3) Nach dem ersten Öffnen des Glases sollten die Oliven idealerweise auf einem Teller ausgebreitet gelagert werden, worauf sie nach und nach trocknen.
4) Falls Ihnen die Oliven nach dem Öffnen des Glases zu bitter schmecken, lassen Sie sie auf einem Teller ausgebreitet im Kühlschrank reifen und probieren Sie sie einige Tage später noch einmal.
Gesundheits-Frucht
• Hoher Nährwert auf Grund ihres ausgewogenen Gehalts an diversen Fettsäuren (35,8 g/100 g), vor allem an Ölsäure (25,2 g/100 g), einer einfach ungesättigten Fettsäure. Ölsäure ist in der Kreta-Diät reichlich enthalten, welche für ihre wohltuende Wirkung auf Herz und Kreislauf bekannt ist. Ebenso findet man in der Olive Linolsäure, eine Omega-6-Fettsäure (3,1 g/100 g), und Linolensäure, eine Omega-3-Fettsäure (0,3 g/100 g), im empfohlenen Mengenverhältnis.
• Enthält viel Vitamin E (0,5 mg/100 g), ein wichtiges Antioxidans in der Vorbeugung von Herz-Kreislaufkrankheiten.
• Enthält verschiedene Mineralstoffe, darunter Calcium (80 mg/100 g), das für die Kalzifizierung von Zähnen und Knochen wichtig ist, Kalium (40 mg/100 g), das bei der Übertragung von Nervenimpulsen eine Rolle spielt, und Eisen (1,6 mg/100 g), ein unentbehrlicher Bestandteil der roten Blutkörperchen.
• Kürzlichen Studien zufolge seien einige Phenole der Olive in der Lage, durch die Bakterie Helicobacter pylori ausgelösten Infektionen vorzubeugen, die jedes Jahr für Zehntausende von Magengeschwüren und –entzündungen sowie selbst für einige Krebsfälle verantwortlich sind.
Ein paar Worte zur Mythologie …
Der Olivenbaum gilt heutzutage als Symbol des Friedens und hat eine uralte Geschichte. Er hält seinen Einzug in die griechische Mythologie, als Athene, die Göttin der Weisheit, und Poseidon um die Schirmherrschaft Attikas (Athen) buhlten. Cecrops, der erste König Attikas und Vermittler, schlägt Poseidon und Athene vor, einen Wettstreit abzuhalten: Wer der Stadt das nützlichere Geschenk mache, hätte gewonnen. Poseidon gab eine salzige Quelle und ein Schlachtross; Athenes hingegen ließ der Erde den unsterblichen Olivenbaum entsprießen. Als die Frauen ganz richtig den Reichtum des wunderbaren Baumes erkannten, besiegelten sie den Sieg Athenes, die seitdem Schutzgöttin der Stadt ist.


